Zur generalisierten Quantentheorie

Mir erscheint der abgeschwächte quantentheoretische Rahmen (ab S. 12) noch immer zu begrenzt bzw. als spezielle Form eines allgemeinen Teil-System-Zusammenhangs, der sich einmal über kausale Vermittlungen, ein andermal über nichtlokale Korrelationen äußert: Die Veränderung eines Teiles wirkt sich auf die Ganzheit des Systems aus und damit auch auf alle anderen "Teile". Je mehr die Ganzheit als solche betont ist, zum Beispiel durch Verschränkung, desto ganzheitlicher ist auch die Korrelation.

Um es so zu verstehen, muss die Trennung von Objekt und Subjekt aufgelöst werden zu einem ständig stattfindenden Übergang zwischen individuellen Perspektiven. Die Infinitesimalstruktur tut dies, indem sie die Idee individueller Wirklichkeitskonstruktion bis zur letzten Konsequenz weiterführt (infinitesimale Zentren, Individualitätswechsel)  und sich so als Grundstruktur alles Existierenden anbietet. Damit fügen sich Ganzheits- und Teilperspektiven in ein infinitesimalstrukturiert-dynamisches "Muster". Komplementaritäten könnten hierin, da sie kontinuierliche Vermittlungen erschweren (auf Umwege verweisen), einige der nun ohnehin bestehenden Direktverknüpfungen hervortreten lassen, zum Beispiel in Form der generalisierten Quantentheorie.

Claus Janew

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